Guru Guru Guru….

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Das Wort Guru wird mit äußerst unterschiedlichen Empfindungen und Berichten aus der Vergangenheit in Verbindung gebracht.
Zunächst ist also interessant, was du für einen Bezug zu dem Wort hast. Nimm dir einen Moment Zeit und frage dich: wird es dir mulmig oder belächelst du den Begriff? Hattest du schon einmal einen Guru oder wurde dir von Freunden etwas berichtet? Hast du Filme hierzu gesehen? Wenn du schon länger Yoga übst, frage dich, ob es einen Unterschied zwischen dir und dem Guru gibt. Stellst du ihn auf eine Stufe über dich? Weiterlesen

Yoga in der Schwangerschaft

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Yoga sorgt für:

– Verbundenheit mit dem Baby
– Bewusstes Wahrnehmen von Veränderungen des Körpers im Zeitraum der Schwangerschaft
– Tiefenentspannung für Mutter und Kind
– Beugt dem Verlust von Beweglichkeit vor
– Beruhigende Atemübungen
– Entspanntere Einstellung zur Geburt durch besseres Körpergefühl und Atemtechniken
– Linderung von Beschwerden während der Schwangerschaft
– Hüftöffnende Übungen zur Geburtserleichterung
– Besserer Umgang mit emotionalen Schwankungen
– Lernen, besser auf die Bedürfnisse zu hören (Schlaf, Hunger, Ruhe und Entspannung, Bewegung, etc.)
– Schulung der Intuition
– Entwicklung von Spiritualität

Im Schwangerenyoga wird besonderer Wert auf die Beckenbodenübung sowie die Dehnung der Wirbelsäule gelegt. Innerhalb der Schwangerschaft wird der Körper flexibler als vorher, daher ist ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, nicht zu übertrieben in die hüftöffnenden Übungen zu gehen, um Überdehnungen und Abkippen der Beckenschaufeln zu vermeiden. Grundsätzlich gilt, dass sich alle Übungen gut anfühlen sollen und es sollte nie die Puste fehlen.
Das Schwangeren-Yoga auch einen eigenen Namen hat, ist seit etwa 1950 der Fall. In dieser Art zu Üben gibt es aber einige spezielle Dinge zu beachten.

1.) Kein Luft anhalten bei den Atem- oder Körperübungen
2.) Keine Bauchmuskelübungen
3.) Insgesamt etwas sanfteres Üben
4.) Kein Pressen auf den Bauch oder das Becken
5.) Ab dem siebten Monat vorherige Klärung mit dem Arzt/der Ärztin, ob Umkehrstellungen ausgeführt werden dürfen

Neben diverser Körperübungen zum Erhalt und Ausbau der Stabilität und der Dehnung gibt es weitere Techniken, die in der Schwangerschaft sehr hilfreich sein können.

Atemübung

Ein Beispiel hierfür ist Shitali, der kühlende Atem (Zungenrolle längs) – bzw. Sitkari (Zungenrolle quer). Innerhalb der Schwangerschaft nimmt die Spannung der Magenmuskulatur durch hormonelle Umstände ab. Aus diesem Grund leiden viele Schwangere an Sodbrennen, weil der Mageninhalt nun schneller in die Speiseröhre wandern kann. Außerdem erhöht sich im Laufe der Schwangerschaftsmonate der Druck auf die Organe, weil die Gebärmutter wächst. Shitali kann helfen, Sodbrennen zu vermindern oder gar zu beseitigen. Insgesamt wirkt die Übung kühlend.
Du kannst aber auch an deiner Ernährung etwas ändern. Es empfiehlt sich, bei Sodbrennen mehrere kleine Mahlzeiten am Tag einzunehmen und nicht zu schlingen, sondern entspannt zu essen. Zuviel Fett und Zucker, sowie Kohlensäure, Fruchtsäfte und Schwarztee begünstigen das Sodbrennen, während bittere Speisen ihm entgegen wirken.

Meditation

Wenn du bisher noch nicht meditierst, empfiehlt es sich, hiermit in der Schwangerschaft auf jeden Fall zu beginnen. Meditation bringt Mutter und Kind ein Gefühl von Einheit, stärkt die Psyche und lässt uns ausgeglichener werden. Ganz nebenbei wird Stress gelindert und ein positives Gefühl gegenüber dem eigenen Körper – welcher in der Schwangerschaft sehr starken Veränderungen ausgesetzt ist – stellt sich ein. Teste es selbst und genieße jede Minute in Meditation. Du benötigst hierfür keine umfangreichen und komplizierten Techniken. Beobachte oder zähle die Ein- und Ausatmungen.
Regelmäßiges Üben erleichtert die anfängliche Unruhe beim Stillsitzen. Übe also lieber 5-10 Minuten täglich, als einmal pro Woche eine Stunde.

Viel Vergnügen beim Entdecken des Wunders des Lebens!

Was ist Ashtanga Yoga?

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Ashtanga Yoga | अष्टाङ्गयोग | aṣṭāṅgayoga | (m.) – Yoga der acht Bestandteile, beschrieben von → Patanjali im → Yoga Sutra (wörtl.:) „achtgliedriger“ Yoga (von:) → ashta; → Anga; → Yoga (auch:) → Raja Yoga

Quelle:http://purna-yoga.eu/glossar/a/

Es handelt sich um den achtgliedrigen Pfad oder die 8 Stufen auf dem Weg zur Selbstverwirklichung:

1.) Yama                –        Ethische Empfehlungen für den Umgang mit anderen Lebewesen

2.) Niyama             –        Ethische Empfehlungen für den Umgang mit sich selbst

3.) Asana               –        Haltung, Stellung

4.) Pranayama        –        Techniken zur Kontrolle der Lebensenergie

5.) Pratyahara         –        Zurückziehen der Sinne

6.)  Dharana            –        Konzentration

7.) Dhyana             –        Meditation

8.) Samadhi            –        Erleuchtung, Selbstverwirklichung

Die 8 Bestandteile bilden einen Part der Yoga Sutras von Patanjali. Er hat ca. im 2. Jahrhundert v. Chr. ein Grundlagenwerk des Yoga geschaffen. Das Buch besteht aus 195 „Leitsätzen“ in 4 Kapiteln, welche in den nachfolgenden Jahrhunderten vielfach kommentiert wurden. Die Ashtangas sind in seinem Werk von besonderer Bedeutung, speziell als Weg zur Meditation.

Nun etwas detaillierter zu den einzelnen Gliedern:

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