Was ist Pranayama?

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„Prana kann als die feinste vitale Kraft in allem definiert werden, das auf der physischen Ebene als Bewegung und auf der geistigen Ebene als Gedanke sichtbar wird. Das Wort Pranayama bedeutet also Beherrschung der vitalen Energien.“ („Die Wissenschaft des Pranayama“ von Swami Sivananda). Der Atem ist manifestiertes Prana, er ist grobstofflich und Prana ist feinstofflich.

Prana | प्राण | prāṇa | (m.) – (1) Atem (2) Energie; Lebenskraft; Vitalität (3) Leben (4) eine bestimmte im Körper wirkende Kraft; ein bestimmter Prana (4)Oberbegriff für die fünf im Körper wirkenden Kräfte; Prana im Allgemeinen (von:) → praniti

Pranayama | प्राणायाम | prāṇāyāma | (m.) – (1) Oberbegriff für Übungen zur gezielten Beeinflussung des → Prana; eine Disziplin des → Hatha Yoga wie auch des → Kundalini Yoga (2) als Begriff des → Yoga Sutra: das vierte → Anga (wörtl.:) Zügelung des Atems (oder:) Ausdehnung des Energie (von:) → Prana; → Ayama

Quelle: http://purna-yoga.eu/glossar/p/

Prana wird über Sonne, Luft, Nahrung, Wasser und dergleichen aufgenommen.

Prana kann man nicht sehen, hören, riechen oder schmecken. Aber du kannst es fühlen. Pranayama beginnt mit der Zügelung des Atems. Der Atem ist die Verbindung, zwischen Körper, Geist und Seele. Wenn du im Stress bist oder dich ärgerst, atmest du unruhig oder flach.

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Was ist Meditation?

meditation

Meditation ist das Aufrechterhalten eines unaufhörlichen Flusses von Bewusstsein.

Das Wort Meditation leitet sich  vom lateinischen Wort „meditatio“ (Nachsinnen, in Gedanken vertieft sein) ab. Eine weitere Bedeutung lässt sich im Griechischen finden: μέδομαι bzw. μήδομαι für die Bedeutung „denken, sinnen“.  Ziel ist es, die Gedanken zur Ruhe zu bringen. In Sanskrit heißt Meditation Dhyana:

Dhyana | ध्यान | dhyāna | (n.) – (1) Meditation (2) Zustand der Meditation (3) als Begriff des → Yoga Sutra: das siebte → Anga (von:) → dhyayati

dhyayati | ध्यायति | dhyāyati | (oder:) dhayati | धायति | dhāyati | (Verb) – (1) denken; nachdenken (2) sinnieren; grübeln (3) sich vergegenwärtigen; sich vorstellen (4) sich erinnern (5) meditieren

Quelle: http://purna-yoga.eu/glossar/d/

Positive Wirkungen:

  • lindert Stress
  • stärkt das Immunsystem
  • fördert Ruhe und Ausgeglichenheit, bringt uns in Balance
  • kann zu einem besseren Körpergefühl verhelfen
  • lässt uns Abstand zu Gedanken und Emotionen bekommen
  • klärt den Geist
  • führt uns zur Selbsterkenntnis

Wichtige Aspekte, die der Meditation förderlich sind:

  •  tägliche Praxis, zu Beginn 5-10 Minuten
  •  am gleichen Ort, zur gleichen Zeit, am besten früh morgens oder spät abends
  • nicht zu müde sein
  •  nicht zu hungrig sein
  •  absichtslos, geduldig (wie der Stein-Buddha auf dem Bild), neugierig bleiben
  •  üben, üben, üben

Unsere Gedanken zur Ruhe zu bringen, klingt zunächst sehr abstrakt. Vor allem, wenn wir uns einen Moment mit der Vielzahl der Gedanken in unserem Kopf beschäftigen. Auch wenn es uns stellenweise vorkommt, als würden wir mit Gedanken überflutet, so ist es doch gerade zu Beginn wichtig zu wissen, dass Gedanken da sein dürfen. Unser Umgang mit ihnen kann aber verändert werden. Weiterlesen