Das ärgert mich!

IMG_2088

Vor einiger Zeit, es war kurz nach Start dieses Blogs, bat mich meine Freundin Lucia, künftig weniger über die Yogatheorie zu schreiben. Stattdessen sollte ich öfter über eigene Erlebnisse errichten. Am Anfang habe ich diese Kritik nicht so konstruktiv aufgefasst, heute bin ich ihr dankbar – ich werde älter ;-). Und Yogabücher gibt es wirklich in großer Zahl!

In diesem Artikel möchte ich über Illusionen und Emotionen schreiben, über authentisches Verhalten, lebenslanges Lernen und den spirituellen Weg. Weiterlesen

Guru Guru Guru….

IMG_2093

Das Wort Guru wird mit äußerst unterschiedlichen Empfindungen und Berichten aus der Vergangenheit in Verbindung gebracht.
Zunächst ist also interessant, was du für einen Bezug zu dem Wort hast. Nimm dir einen Moment Zeit und frage dich: wird es dir mulmig oder belächelst du den Begriff? Hattest du schon einmal einen Guru oder wurde dir von Freunden etwas berichtet? Hast du Filme hierzu gesehen? Wenn du schon länger Yoga übst, frage dich, ob es einen Unterschied zwischen dir und dem Guru gibt. Stellst du ihn auf eine Stufe über dich? Weiterlesen

Was ist Meditation?

meditation

Meditation ist das Aufrechterhalten eines unaufhörlichen Flusses von Bewusstsein.

Das Wort Meditation leitet sich  vom lateinischen Wort „meditatio“ (Nachsinnen, in Gedanken vertieft sein) ab. Eine weitere Bedeutung lässt sich im Griechischen finden: μέδομαι bzw. μήδομαι für die Bedeutung „denken, sinnen“.  Ziel ist es, die Gedanken zur Ruhe zu bringen. In Sanskrit heißt Meditation Dhyana:

Dhyana | ध्यान | dhyāna | (n.) – (1) Meditation (2) Zustand der Meditation (3) als Begriff des → Yoga Sutra: das siebte → Anga (von:) → dhyayati

dhyayati | ध्यायति | dhyāyati | (oder:) dhayati | धायति | dhāyati | (Verb) – (1) denken; nachdenken (2) sinnieren; grübeln (3) sich vergegenwärtigen; sich vorstellen (4) sich erinnern (5) meditieren

Quelle: http://purna-yoga.eu/glossar/d/

Positive Wirkungen:

  • lindert Stress
  • stärkt das Immunsystem
  • fördert Ruhe und Ausgeglichenheit, bringt uns in Balance
  • kann zu einem besseren Körpergefühl verhelfen
  • lässt uns Abstand zu Gedanken und Emotionen bekommen
  • klärt den Geist
  • führt uns zur Selbsterkenntnis

Wichtige Aspekte, die der Meditation förderlich sind:

  •  tägliche Praxis, zu Beginn 5-10 Minuten
  •  am gleichen Ort, zur gleichen Zeit, am besten früh morgens oder spät abends
  • nicht zu müde sein
  •  nicht zu hungrig sein
  •  absichtslos, geduldig (wie der Stein-Buddha auf dem Bild), neugierig bleiben
  •  üben, üben, üben

Unsere Gedanken zur Ruhe zu bringen, klingt zunächst sehr abstrakt. Vor allem, wenn wir uns einen Moment mit der Vielzahl der Gedanken in unserem Kopf beschäftigen. Auch wenn es uns stellenweise vorkommt, als würden wir mit Gedanken überflutet, so ist es doch gerade zu Beginn wichtig zu wissen, dass Gedanken da sein dürfen. Unser Umgang mit ihnen kann aber verändert werden. Weiterlesen