Yoga in der Schwangerschaft

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Yoga sorgt für:

– Verbundenheit mit dem Baby
– Bewusstes Wahrnehmen von Veränderungen des Körpers im Zeitraum der Schwangerschaft
– Tiefenentspannung für Mutter und Kind
– Beugt dem Verlust von Beweglichkeit vor
– Beruhigende Atemübungen
– Entspanntere Einstellung zur Geburt durch besseres Körpergefühl und Atemtechniken
– Linderung von Beschwerden während der Schwangerschaft
– Hüftöffnende Übungen zur Geburtserleichterung
– Besserer Umgang mit emotionalen Schwankungen
– Lernen, besser auf die Bedürfnisse zu hören (Schlaf, Hunger, Ruhe und Entspannung, Bewegung, etc.)
– Schulung der Intuition
– Entwicklung von Spiritualität

Im Schwangerenyoga wird besonderer Wert auf die Beckenbodenübung sowie die Dehnung der Wirbelsäule gelegt. Innerhalb der Schwangerschaft wird der Körper flexibler als vorher, daher ist ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, nicht zu übertrieben in die hüftöffnenden Übungen zu gehen, um Überdehnungen und Abkippen der Beckenschaufeln zu vermeiden. Grundsätzlich gilt, dass sich alle Übungen gut anfühlen sollen und es sollte nie die Puste fehlen.
Das Schwangeren-Yoga auch einen eigenen Namen hat, ist seit etwa 1950 der Fall. In dieser Art zu Üben gibt es aber einige spezielle Dinge zu beachten.

1.) Kein Luft anhalten bei den Atem- oder Körperübungen
2.) Keine Bauchmuskelübungen
3.) Insgesamt etwas sanfteres Üben
4.) Kein Pressen auf den Bauch oder das Becken
5.) Ab dem siebten Monat vorherige Klärung mit dem Arzt/der Ärztin, ob Umkehrstellungen ausgeführt werden dürfen

Neben diverser Körperübungen zum Erhalt und Ausbau der Stabilität und der Dehnung gibt es weitere Techniken, die in der Schwangerschaft sehr hilfreich sein können.

Atemübung

Ein Beispiel hierfür ist Shitali, der kühlende Atem (Zungenrolle längs) – bzw. Sitkari (Zungenrolle quer). Innerhalb der Schwangerschaft nimmt die Spannung der Magenmuskulatur durch hormonelle Umstände ab. Aus diesem Grund leiden viele Schwangere an Sodbrennen, weil der Mageninhalt nun schneller in die Speiseröhre wandern kann. Außerdem erhöht sich im Laufe der Schwangerschaftsmonate der Druck auf die Organe, weil die Gebärmutter wächst. Shitali kann helfen, Sodbrennen zu vermindern oder gar zu beseitigen. Insgesamt wirkt die Übung kühlend.
Du kannst aber auch an deiner Ernährung etwas ändern. Es empfiehlt sich, bei Sodbrennen mehrere kleine Mahlzeiten am Tag einzunehmen und nicht zu schlingen, sondern entspannt zu essen. Zuviel Fett und Zucker, sowie Kohlensäure, Fruchtsäfte und Schwarztee begünstigen das Sodbrennen, während bittere Speisen ihm entgegen wirken.

Meditation

Wenn du bisher noch nicht meditierst, empfiehlt es sich, hiermit in der Schwangerschaft auf jeden Fall zu beginnen. Meditation bringt Mutter und Kind ein Gefühl von Einheit, stärkt die Psyche und lässt uns ausgeglichener werden. Ganz nebenbei wird Stress gelindert und ein positives Gefühl gegenüber dem eigenen Körper – welcher in der Schwangerschaft sehr starken Veränderungen ausgesetzt ist – stellt sich ein. Teste es selbst und genieße jede Minute in Meditation. Du benötigst hierfür keine umfangreichen und komplizierten Techniken. Beobachte oder zähle die Ein- und Ausatmungen.
Regelmäßiges Üben erleichtert die anfängliche Unruhe beim Stillsitzen. Übe also lieber 5-10 Minuten täglich, als einmal pro Woche eine Stunde.

Viel Vergnügen beim Entdecken des Wunders des Lebens!

Sivani Carolin

Mein Name ist Sivani Carolin. Ich übe und unterrichte Yoga und Meditation. Mit diesem Blog möchte ich dich inspirieren, tiefer in die Yogapraxis einzusteigen. Viel Vergnügen!

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

    • Liebe Julia, vielen Dank dir! Es gibt natürlich noch viel mehr zu einzelnen Übungen zu sagen, aber das vertiefe ich dann lieber noch einmal in einem separaten Artikel! Eine schöne Woche für dich und liebe Grüße von Caro

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